Liebe (Yuri on Ice fanfiction)

Es war dunkel. Durch die Fenster des Hotels schien das künstliche Licht des nächtlichen Pekings und tauchte das Hotelzimmer des Eiskunstläufers in blasse Gelb- und Rottöne. Das Zimmer befand sich hoch genug, um dem allgegenwärtigen Lärm der Großstadt zu entkommen, zumindest solange die Fenster geschlossen blieben.

Es war ein seltsamer Tag gewesen, der von dem Augenblick an, als Yuri nach einer langen schlaflosen Nacht unter ächzenden Gliedern aufstand und sich mindestens 50 Jahre alt fühlte, bis jetzt nicht wirklich besser geworden war. Es war ein Tag gewesen mit vielen Hochs und Tiefs, um ehrlich zu sein mit mehr Tiefs als Hochs und er hatte Yuri absolut ausgezehrt. Die psychische Belastung, die physische Belastung, die Interviews, das Licht, das Eis, Victor, Phichit, die Medien, Kiss and Cry und alles unter massivem Schlafmangel und einer zwischengeschobenen Heulsession.

Zu sagen es war ein schwerer Tag gewesen, war eine gnadenlose Untertreibung.

Und dennoch konnte Yuri nicht schlafen. Die Müdigkeit hatte ihn längst eingeholt, er fühlte sich wie durchgekaut und ausgespuckt, um es adäquat zu formulieren. Mental völlig am Ende, die Füße geschwollen, pochend vor Schmerz. Dennoch wollte der lang ersehnte Schlaf nicht kommen, trotz wunderbar weichen Kissen, die sich einladend um Yuris Körper schmiegten und ihm wohlwollend den Weg ins Land der Träume zu erleichtern versuchten.

Yuri hatte Angst. In dem Augenblick, als es passiert war, konnte er an nichts denken, sein Kopf war leer gewesen, genauso wie die Zuschauer in der Halle, inklusive Presse, verschwunden waren. In diesem einen Augenblick gab es nur ihn und Victor. Und das harte Eis, an dem sich Victor wahrscheinlich die Ellenbogen und Knie aufgeschlagen hatte. Ein Augenblick so surreal wie der ganze Tag. Ob es an dem Schlafmangel gelegen hatte konnte Yuri nicht sagen, aber der Tag wirkte für ihn immer noch eher wie ein Ausschnitt aus einem Film als aus seinem Leben.

Yuri rollte sich vorsichtig auf die linkte Seite, sein Rücken schmerzte, der Hintern beschwerte sich ebenfalls. Das Eis war hart gewesen, auch für ihm, wäre er mit dem Hinterkopf aufgeschlagen, hätte er eine Platzwunde davon tragen können. Das Eis war gefährlich, aber er liebte es dennoch. Lange Zeit dachte er, dass er einfach nicht in der Lage war Liebe für andere Menschen zu empfinden, er fand sich damit ab.

Victor war anders, er schien alles und jeden zu lieben und lachte fast ständig. Doch im Laufe der Zeit, die Yuri mit seinem exorbitanten Coach verbrachte, lernte er das Lachen und Lächeln seines Trainers auseinander zu halten. Er bemerkte, wenn Victor eine Show abzog und er liebte die große dramatische Show. Er erkannte sofort, wenn seine Freundlichkeit nur gespielt war und das war sie oft.

Victor schien alles und jeden zu lieben, doch am meisten liebte er sich selbst. Yuri war schon immer beeindruckt gewesen von seiner Ausstrahlung, seiner absoluten Dominanz auf dem Eis, ein wahrer Künstler seines Faches und Yuri war überzeugt davon, dass es keine Person auf diesem Planeten gab, die auch nur annähernd so elegant und von beeindruckender Schönheit war.

Victor war wie eine Rose, die auf dem Eis ihre wahre Schönheit offenbarte, doch wenn man nicht aufpasste, bohrten man sich spitze Stacheln in seine Hände.

Es klopfte an der Tür. Yuri ging die Optionen durch: Phichit – vermutlich zu betrunken von seiner Siegesfeier. Chris – vermutlich gerade mit irgendwem, irgendwo in irgendeinem Bett. Vic… „YURI!“ Victor. Gut gelaunt wie immer. Yuri schielte zu seiner Silbermedaille rüber. Er musste einsehen, dass er das beste aus den gegebenen Umständen herausgeholt hatte. Zufrieden war er dennoch nicht: ein Touchdown, eine Overrotation, ein Fall. Er hätte gewinnen können, auch mit den vierfachen toelopp. Dass sein bester Freund gewonnen hatte, freute Yuri dennoch. Er war nicht angetreten, um den Cup of China zu gewinnen, sondern um den Grand Prix Final zu gewinnen.

Er klopfte wieder, Victor wurde unruhig, aber Yuri wollte ihn nicht sehen und tat so, als würde er schlafen. Wenn sein Coach vor der Tür noch lange so ein Theater veranstaltete, würde er vom Personal wegen Ruhestörung bald abtransportiert werden.

Dann klickte die Tür offen und Yuri sprang mit vor Schock geweiteten Augen auf und starrte ungläubig in das gut gelaunte Gesicht von Victor. „Yuri, du kannst mich doch nicht aussperren!“

Yuris Gesichtsausdruck änderte sich binnen Sekunden von Schock zu genervt: „Ich habe geschlafen.“ „Nein, hast du nicht.“

Yuri verdrehte die Augen. Es waren Momente wie dieser, wenn er Victor am liebsten vor die Tür setzten würde. „Aber ich hätte schlafen können.“

Er ließ sich wieder auf der Bett fallen und bemerkte, dass sich Victor zu ihm auf die Bettkante setzte. Er hatte seinen Anzug ausgezogen, stattdessen trug er Jeans und ein einfaches Shirt. Er hätte auch einen Kartoffelsack tragen können und darin schön ausgesehen. Yuri seufzte. Victor war eine Rose, er selber bestenfalls ein Stiefmütterchen.

„Ich bin sehr stolz auf dich, Yuri!“ Ein Grinsen, ein sehr breites. „Ich hätte nicht gedacht, dass du für mich den Quad Flip springst.“ Es sah so anders aus, als das was Yuri nach dem Kuss aus dem Eis gesehen hatte. So ein Lächeln hatte er noch nie zuvor bei Victor gesehen. Es war das erste mal gewesen, dass er ein wirklich ehrliches und ernst gemeintes Lächeln bei ihm gesehen hatte. Keine Show, kein herumalbern. Yuri hatte Angst davor sich die Aufzeichnung des ganzen Stunts anzusehen, den sich Victor da geleistet hatte, denn er wusste, dass er sein Lächeln erwidert hatte. Live. In die ganze Welt.

Yuri spürte, wie ihm die Röte ins Gesicht stieg. Ohne Victor zu antworten, drehte er sich weg von ihm und vergrub sein Gesicht in einem Kissen. Victors Grinsen wurde noch breiter, Yuri wusste es ohne hin zu schauen, und der Russe begann auf dem Bett auf und ab zu hüpfen, bevor er seine Arme weit ausbreitete, als wolle er die ganze Welt umarmen.
Anstatt der Welt, umarmte er aber Yuri. Eine Angewohnheit, die im Laufe der Monate stetig zugenommen hatte. Victor hing ständig auf Yuri in irgend einer Art und Weise und Yuri konnte sich keinen besseren Reim darauf machen, als dass Victor nun mal Victor war. Victor war speziell, selbst für einen exzentrischen Europäer.

Mit Victors Atem in seinem Nacken kehrte eine Augenblick der Ruhe ein und Yuri negann die Optionen “rausschmeißen” oder “einfach die Nacht so zu verbringen” gegeneinander abzuwägen.

„Yuri…“ seine Stimme war leise, ungewohnt tief und rau, sie jagte einen Schauer über Yuris Rücken. „… es tut mir Leid.“

Die Zahnräder in Yuris müdigkeitsgeplagtem Hirn knarrten. Er blinzelte in die Nacht hinein: „Huh?“ „Ich hätte dich nicht zum weinen bringen dürfen. Das tut mir Leid.“ „Was?“ Yuri klang ungläubig.

„Ehrlich!“ versicherte Victor, immernoch seltsam ernsthaft, aber das interessierte Yuri nicht wirklich: „WAS?“

Hastig befreite er sich aus Victor Armen und rappelte sich auf, so dass er auf seinen Knien stand und auf Victor hinab schaute, der ihn jetzt wiederum sehr verblüfft anstarrte mit unschuldigen Augen, wie die eines Kleinkindes. Kein Wunder, dass er den Ruf eines Playboys hatte.

„Du hast mich vor dem gesamten Stadion live on camera auf der ganzen Welt ge…küsst,“ das Wort kam ihm nur schwer über die Lippen, sein Schädel glühte, „und du entschuldigst dich, weil ich wegen deiner Idiotie geheult habe?“

Es vergingen die Sekunden. Victor blinzelte. Einmal. Zweimal. Dann zuckte er mit den Schultern. „Der Kuss tut mir auch nicht Leid.“

Yuri blieb der Mund offen stehen. Victor sah aus, als wäre es ihm vollkommen egal gewesen, doch als er bemerkte, dass Yuri nicht so schnell aus seiner Schockstarre heraus kam, stand er ebenfalls auf und sah Yuri direkt in die Augen. Er legte seine Arme lässig auf Yuris Schultern und setzte zu einem zweiten Kuss an, doch bevor sich ihre Lippen berührten, stieß Yuri sein ewiges Idol von sich.

Victor war Victor. Normale Maßstäbe konnte man nicht ansetzten, aber dennoch hielt Yuri es nicht aus, wie leichtfertig Victor Intimitäten verteilte. Erst als er als tief Luft holte, um Victor seine Meinung zu sagen, fiel ihm auf, dass er seinen Atem angehalten hatte: „NEIN!“ Das musste das ganze Hotel gehört haben.

„Yuri, ich…“ Victor verfiel in leichte Panik, als er Tränen in Yuris Augen sah. „Ich hasse es, wenn du das tust, Victor!“

„Bitte?“ Victor konnte ihm nicht folgen und konnte in seiner Hilflosigkeit nichts tun. Er hatte Angst, die Situation schlimmer zu machen, als sie sowieso schon war. Aber Yuri hatte der Kuss auf dem Eis doch gefallen, da war sich Victor sicher gewesen, als er Yuris Gesicht gesehen hatte mit einem Lächeln, das die Sonne hätte aufgehen lassen können. Und er wollte es wieder sehen.

Im Moment allerdings kämpfte Yuri mit seinen Tränen. War es Trauer? Wut? Erschöpfung? Victor verstand es nicht, er konnte sich schlecht in andere Personen hinein versetzten. Seit seinem Debut drehte sich die ganze Welt immer um ihn, aber zum ersten mal drehte sich Victors ganze Welt um jemand anderen. Er war vollkommen hilflos und gnadenlos überfordert.

Yuri senkte seinen Blick und atmete tief durch. „Man küsst niemanden aus Spaß. Das macht man nicht.“ Hätte er Victor in diesem Moment angesehen, so hätte er bemerkt, dass er ihm jetzt vollkommen verloren hatte.

„Yuri“, sprach er sanft und berührte sanft die Fingers des Japaners, während er fortfuhr, „ich habe das nicht aus Spaß getan.“ Sein Tonfall war ehrlich, sanft und ruhig, aber dennoch konnte und wollte Yuri ihm nicht glauben.
„Wie viele Leute hast du in deinem Leben geküsst?“ Die Frage war eine Herausforderung, Yuri wusste, dass Victor sie nicht beantworten konnte. Während seiner aktiven Zeit gab es fast wöchentlich neue Gerüchte über Victor und sein Liebesleben.

Victor seufzte und umarmte Yuris Torso, vergrub sein Gesicht in dessen Nachthemd. „Unzählige und tausendfach.“ Dann sah er zu Yuri nach oben, der ihn durch kalte Augen anstarrte. „Aber du bist etwas besonderes, Yuri.“

Yuri schüttelte geschlagen seinen Kopf und sackte in sich zusammen, war nun wieder auf einer Höhe zu Victor und murmelte leise in seiner Muttersprache: „いいえ.“

Auch wenn Victor kein Wort Japanisch sprach, wusste er genau, was Yuri gesagt hatte. Er hielt seinen Schützling weiterhin im Arm und überlegte sehr genau, was er als nächstes sagen wollte.

Er dachte einen Augenblick darüber nach Yuri aufzuziehen, dass er mit dieser Einstellung kein Grand Prix Finale gewinnen würde, das hätte dem fragilen Eiskunstläufer aber wahrscheinlich nur den letzten Todesstoß gegeben. Stattdessen erinnerte er sich an Yuris Worte, dass er mehr Vertrauen in Yuri haben soll als er es selber in sich hat und entschied sich für die simple Wahrheit: „Seit ich das Video im Internet gesehen habe, wusste ich, dass du etwas besonderes bist und seit ich dich kenne weiß ich, dass du der einzige bist.“

Yuri schluckte. „Und wa-warum hast du der Presse erzählt, dass es normal wäre jemanden zu… zu kü-küssen, wenn man sehr stolz ist? Und warum hast du so deutlich gesagt, dass du sich freust als mein Co-Coach nach Russland zurück zu gehen?“

Da war es wieder. Das gleiche Lächeln, das Yuri auf dem Eis gesehen hatte und dem sich Yuri nicht entziehen konnte. Zärtlich streichelte Victor ihm über seine Wange, ebenso sanft wie seine Worte über die Lippen rollten: „любимая моя“

„Was heißt das?“ Yuri konnte nur flüstern. Die Stille der Nacht hatte sie beide in eine Sicherheit gehüllt, von der er Angst hatte sie zu verlieren, wenn er zu laut sprach.

Victor antwortete nicht. Nicht mit Worten. Er nahm Yuris heiße Wangen in seine grazilen Hände und schenkte ihm das ehrlichste und liebevollste Lächeln, das er jemals einer Person geschenkt hatte.

Yuris Kopf war leer. Die Zeit bliebt stehen, wie sie es in der Eishalle getan hatte. Er hörte das Blut in seinen Ohren rauschen, doch ignorierte es, als Victor ihn ein zweites mal küsste. Auch diesmal schloss Yuri nicht die Augen, starrte nur geradeaus.

In der Eishalle waren sie eigentlich mehr gegeneinander gestoßen, als alles andere. Der Kuss war sehr hart gewesen, übermütig und augenblicklich vorüber. Dieser war anders, er war sanft, liebevoll und nicht mehr als ein Hauch, der sich auf Yuris Lippen gelegt hatte. Es dauerte einige Sekunden, bis er ihn unsicher erwiderte, zitternd und unerfahren. Yuri konnte fühlen wie Victor lächelte, es war das erste mal in seinem Leben, dass es ein Lachen spüren konnte.

Langsam löste sich Victor wieder von Yuri und sah ihn durch seine unbeschreiblich blauen Augen verliebt an. Yuri war wie verzaubert und lies sich auf eine innige Umarmung ein, und schenkte den minimalsten Kleinigkeiten Beachtung, bemerkte den fremden Herzschlag auf seiner Brust, genauso schnell wie sein eigener und den Duft des teuren Shampoos, das Victor benutze.

Als Yuri am nächsten Morgen aufwachte, konnte er sich nicht mehr daran erinnern eingeschlafen zu sein. Er nahm Victors Arme um seine Hüften wahr, den Oberkörper, der sich an seinen schmiegte und den heißen Atem auf seiner Schulter.

Die Röte kroch ihm wieder ins Gesicht, als er sich an vergangene Nacht erinnerte. Es war kein Traum gewesen, kein schlechter Scherz, aber ihm war seine größte Last vom Herzen gefallen. Yuri, der nie jemanden geliebt hatte und Victor, der von jedem geliebt wurde.

„Rose und Stiefmütterchen…“ murmelte er schlaftrunken sich sich hinein, ohne zu wissen, dass Victor schon wach war.

„Frangipani“ ertönte es hinter Yuri, der sich verwirrt zu Victor umdrehte und von einem federweichen Kuss begrüßt wurde. „Guten Morgen, любимая моя.“ „Ich weiß immer noch nicht, was das heißt.“ „Und das ist auch besser so.“ Victor stützte sich auf einen Arm und lies den anderen locker auf Yuris Hüfte liegen, während sich Yuri für einen Augenblick wunderte, wann sich der Russe ausgezogen hatte. Immerhin die Unterhose bedeckte gerade das nötigste, aber seinen roten Wangen half das nicht.

„Warum?“ fragte er schließlich. Victor erhob seine freie Hand von Yuris Hüfte, berührte mit seinem Zeigefinger dessen Stirn und ließ diesen langsam über die Nase zu den Lippen wanden, wo er inne hielt. „Weil das zu offensichtlich wäre. Besonders in Moskau.“

Victors liebestrunkener Gesichtsausdruck wurde ernster, als er Yuri fest in den Arm nahm. „Hör zu, die Presse darf hiervon nichts erfahren, okay? Albern und Blödsinn sind kein Problem, aber eine ernsthafte Beziehung schon.“

Es dauerte einige Augenblicke, bis die Verwirrung aus Yuris Gesicht der Erkenntnis gewichen war, worauf Victor hinaus wollte: „Weil du ein Mann bist.“ Man hatte Victor oft nachgesagt homosexuell zu sein, oder zumindest bisexuell, aber Yuri konnte sich nicht daran erinnern, dass Victor jemals tatsächlich mit einem Mann eine Beziehung geführt hatte. Zumindest nicht öffentlich oder offiziell.

Victor lachte auf und fiel in seinen gewohnt verspielten Tonfall: „Ist dir das erst jetzt aufgefallen? Dass ich ein Mann bin? Ganz schön spät, du verletzt mich, Yuuuuri~“ „Nein, nein!“, rechtfertigte sich der Japaner und rollte sich auf den Rücken, während er die Zimmerdecke gedankenverloren anstarrte. „Es ist nur so, ich habe bisher nie darüber nachgedacht. Es ist egal, ob du ein Mann bist, es ist einfach nicht wichtig. Victor ist Victor.“

Es herrschte ein Augenblick wohltuende Stille, bis Yuri etwas einfiel: „Was ist Fiangipani?“ „Frangipani“, verbesserte Victor, „ist eine Blüte. Ich finde, sie passt viel besser zu dir, als ein Stiefmütterchen. Die Frangipani besticht mit einfacher Schönheit und simpler Eleganz. Sie ist schnörkellos und wunderschön.“

Victor hielt inne, um Yuri diese Information verarbeiten zu lassen. Er konnte ihm ansehen, dass er nicht glaubte mir einer so schönen Pflanze vergleichen zu werden. Victor würde noch viel mentale Aufbauarbeit leisten müssen, aber er würde es gerne tun und konnte es kaum erwarten seine Frangipani erblühen zu sehen.

„Yuri, was bedeutet ‘Liebe’ auf Japanisch?“

.“

 

 

Anm.:

いいえ = nein

любимая моя = meine Geliebte (zu Frauen)

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